Die Preisträger 2014

Die Preisträger des Memento Forschungspreises sowie des Memento Politikpreises wurden am 30. Januar 2014 geehrt.

Forschung und Entwicklung

Den Memento Forschungspreis 2014 erhalten Prof. Dr. med. Gisela Bretzel und Dr. med. Marcus Beißner von der LMU München für ihre Forschung zu Lepra und Buruli-Ulkus. Ihr Forschungsprojekt leistet einen sehr innovativen Beitrag zur Bekämpfung vernachlässigter Mykobakterien-Erkrankungen in West-Afrika. Dank aktiver Fallfindung, rechtzeitiger Diagnose und gezielter Chemotherapie gelingt es dem Forschungsteam, das Leben vieler Patienten deutlich zu verbessern, so die Würdigung der Jury.

Politischer Wille

Karin Roth und Anette Hübinger erhalten den Memento Preis in der Kategorie „Politischer Wille“. Die Jury, bestehend aus Vertretern der beteiligten Organisationen, würdigt damit das überfraktionelle Engagement der beiden Politikerinnen. Gemeinsam setzten sie sich unter anderem dafür ein, dass den vernachlässigten Krankheiten in der Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stärkeres Gewicht eingeräumt wird. So ist das neue „Förderkonzept Vernachlässigte und armutsassoziierte Krankheiten“ des BMBF, in dem erstmals auch so genannte Produktentwicklungspartnerschaften gefördert werden, vor allem auf ihren unermüdlichen Einsatz zurückzuführen.

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